WLAN in den Unterkünften I

Nachdem wir am Gründonnerstag die Hardware installiert und konfiguriert und Netzwerkkabel verlegt haben und die Deutsche Telekom heute – nach 3 Wochen – endlich auch den Anschluss geschaltet hat, ist es jetzt soweit – die erste Unterkunft ist am Netz. Genauer gesagt am Freifunk-Netz.

Ab sofort können die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Am Oberwerk über ein öffentliches freies WLAN das Internet nutzen.

Die nächsten Schritte sind der Anschluss der Unterkunft August-Storch-Straße und das zweite Gebäude Am Oberwerk.

Die eingesetzte Hardware (FritzBox, Offloader, Netzwerkrouter, Kabel, …) wurde aus einer Spende der Firma endcore Medienagentur aus Butzbach finanziert. Die monatlichen Kosten für den Breitbandzugang werden vom Betreiber der Unterkunft Am Oberwerk getragen.

Beiden Sponsoren auf diesem Wege recht Herzlichen Dank.

P.S. Davon abgesehen ist öffentliches, freies WLAN auch sonst – also nicht nur für Flüchtlinge – ganz nützlich und für jedermann recht einfach einzurichten. Weitere Infos gibts hier, hier oder auch hier.


DM Drogerie-Markt unterstützt Flüchtlinge in Butzbach

Die Butzbacher Filiale der DM Drogerie, hat insgesamt zehn Kisten Hygieneartikel für geflüchtete Menschen in Butzbach gespendet. Nicht das erste Mal bietet das Team des Butzbacher Marktes auf diese Weise seine Unterstützung an.

Auf Anfrage der Flüchtlingshilfe Butzbach spendete man bereits im vergangen Jahr Tragetaschen für die Kleiderkammer und zusätzlich rund 80 Deoroller und Deosprays, die seitens der Flüchtlingshilfe verteilt wurden. Zu unserer großen Freude setzten sich die Mitarbeiter des Marktes vor einigen Tagen erneut mit der Flüchtlingshilfe Butzbach in Verbindung und spendeten kistenweise neuverpackte Hygieneartikel, von denen bereits etwa die Hälfte in die Turnhalle der Mittelpunktschule nach Kirch-/Pohl-Göns gebracht wurden. Dort leben durchschnittlich 60 Menschen, die seitens des Wetteraukreises jeweils für die Dauer von etwa zwei Wochen untergebracht werden. Dieser Aufenthalt ist also begrenzt für die Zeit zwischen der Erstaufnahme in Gießen und der weiteren Zuweisung an die Kommunen im Kreis.

Mit nützlichen Sachspenden, wie der des Drogerie-Marktes, ist ihnen ganz besonders geholfen, da sie für die dortige Verweildauer keinerlei finanzielle Zuwendung vom Staat erhalten, sondern lediglich mit Essen und Getränken versorgt werden. Auch der Weg zum Einkaufen fällt von dieser Unterkunft aus eher schwer. Die andere Hälfte der Spende wird in den nächsten Tagen durch die Flüchtlingshilfe mit Unterstützung der Stadt Butzbach gleichmäßig auf die weiteren Unterkünfte der geflüchteten Menschen verteilt.

(Text: Milena Fritz)


Erwerb von Gebäuden für die Unterbringung von Flüchtlingen

Die Stadtverordnetenversammlung Butzbach hat in ihrer heutigen Sitzung für die Situation der Flüchtlinge folgende relevante Beschlüsse gefasst:

Es wird beschlossen, das Grundstück mit Gebäude Elsa-Brandström-Straße 1 (ehemaliger LIDL-Markt) zum Preis von max. 900.000 EUR und das Grundstück mit Gebäude August-Storch-Straße 8 zu erwerben. Die Gebäude sind kurzfristig für Zwecke der Unterbringung von Flüchtlingen umzubauen bzw. zweckgebunden zu nutzen. (…) Für das Gebäude August-Storch-Straße 8 hat der derzeitige Eigentümer angeboten, für 10 Jahresmieten und einen Zuschlag von 50.000 EUR das Gebäude an die Stadt Butzbach zu übereignen.

(Quelle: Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung am 5.11.2015)


Arnold setzt sich durch

Wie Landrat Joachim Arnold gestern Abend mitteilte, dürfen nun doch Flüchtlinge in die ehemalige Kaserne in Friedberg einziehen. (-> Link)

Nachdem Arnold vergangene Woche mehrere Kasernengebäude beschlagnahmt hatte, um Platz für 1000 Asylsuchende zu schaffen, das Regierungspräsidium Darmstadt diese Aktion aber als rechtswidrig eingestuft und ihn aufgefordert hatte, die Beschlagnahmung “unverzüglich” zurückzunehmen (-> Link), hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Besitzerin der Immobilien nun signalisiert, dass die Gebäude mietfrei zur Verfügung gestellt würden.

Landrat Arnold hofft, dass die Flüchtlinge in spätestens sechs Wochen von Sporthallen in Nidda in die Kasernen nach Friedberg umziehen können.


Stadt Butzbach sucht Wohnraum

Dem Aufruf der Stadt Butzbach möchten wir uns gerne anschließen und diesen teilen …

Hilfe für Flüchtlinge – Stadt Butzbach sucht Wohnraum

Sollten Sie die Stadt Butzbach durch die Vermietung von Wohnraum für Flüchtlinge unterstützen können, freuen wir uns über eine Nachricht an wohnraum-fuer-fluechtlinge@stadt-butzbach.de oder telefonisch unter 06033-9950.

Die Bundesländer rechnen für das laufende Jahr mit deutlich höheren Asylbewerberzahlen als bisher offiziell angenommen. Auch die Stadt Butzbach nimmt in jüngster Zeit vermehrt Flüchtlinge aus den Krisengebieten dieser Welt auf. Die Hilfesuchenden konnten bisher in stadteigenen Unterkünften und in anderen kommunalen Wohnungen untergebracht werden. Die Stadt Butzbach sucht aufgrund der aktuellen Entwicklung dringend Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlingen sowohl für Einzelpersonen als auch für Familien mit Kindern.

(Link zum Originalposting)